Das neue Exponat

Jeder Bürger, der zu diesen Themen Material liefern kann (Informationen,

Dokumente, vor allem Fotos) wird gebeten, sich beim Dorfmuseum zu melden.

Aus diesen Erarbeitungen sollen eine Broschüre und ein Buch entstehen und

wahrscheinlich außerdem zukünftige Sonderausstellungen ab 2022.

In diesem Jahr wurden dem Dorfmuseum bereits zahlreiche Exponate geschenkt: eine alte Reiseschreibmaschine und Lehrhefte von Frau Krüger diverses Holzspielzeug von Frau Thielke, u.a. ein Schaukelpferd (siehe dazu unsere Sonderausstellung) 12 Sammeltassen von Frau Wilke zwei Kisten voll mit Haushaltsgegenständen und Produkten aus der DDR-Zeit von Frau Hagen das Buch „Bäuerliches Hauswesen und Tagwerk“ (1927) sowie div. Geschirr von Fam. Nölte eine Landkarte „Kreis Osthavelland“ (1920) von Herrn Röske. Das meiste können Sie sich im Museum anschauen. Hier stellen wir nur drei Schenkungen vor:

Erstes Fernsehkabel

Stück eines Breitbandkabels aus der Zeit des Aufbaus der Fernsehübertragungen in Deutschland in den 1930er Jahren. Geschenk von Herrn Jürgen Bauch aus Blankenburg/Harz, dem Verfasser der Bücher „Die Breitband-Fernkabel des Deutschen Reiches“, als Dank für unsere Mitarbeit an seinen Publikationen, insbes. von „Band II Das FK503 (Berlin- Hamburg)“ Dieses Kabel stammt vom FK504 Berlin-Brocken-Frankfurt/Main. Es wurde am 13.2.2020 in der Nähe von Göttingen durch Bauarbeiter gefunden und von Herrn Bauch geborgen. Es ist aber dem Kabel FK503, welches damals bei uns in Tremmen zur Fernsehübertragung von Berlin nach Hamburg verlegt wurde, sehr ähnlich.

Feldzirkel (Feldmesslatte)

Mit diesem einfachen Gerät wurden früher Längen von Ackerstücken ausgemessen, um daraus die Ackerfläche zu berechnen. Der Abstand zwischen den Spitzen beträgt hier 2 m. Geschenk von Herrn Pagel aus Nauen. Besonders berühmt wurde dieses Gerät während der nach dem 2. Weltkrieg in Ostdeutschland durchgeführten Bodenreform, bei welcher Besitztümer über 100 ha Ackerland enteignet und an landarme und landlose Bauern und Umsiedler aufgeteilt wurden.

Buchsenbohrmaschine

Zur Geschichte unserer Schule, Teil 2: ab 1960

Zur Geschichte der Bauernhöfe und -familien

in Tremmen

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Aktuelles

Außerdem …
Öffnungszeiten: im Jahre 2021 vom 05. Apr - 31. Okt  jeden Samstag,Sonntag u. Feiertag von  13:30 bis 17:00 Uhr  Für Reisegruppen, Wandergruppen und Schulklassen nach Anmeldung auch werktags geöffnet!

Das Dorfmuseum arbeitet gegenwärtig an zwei neuen

Themen zur Dorfgeschichte:

Dies ist ein Gerät aus der Stellmacher- Werkstatt. In der unsrigen hatte es nur keinen Platz mehr und wurde deshalb auf der Freilichtausstellung aufgestellt. Eine Buchse ist eine Metallhülse zur Lagerung einer Achse, also hier der Achse eines Ackerwagens. Die Buchse wird dazu in der Mitte der Nabe des Wagenrades eingebracht. Die Nabe hat zwar von vornherein in der Mitte ein Loch, aber dieses Loch hat zunächst eine unbestimmte Größe. Erst, wenn das Rad völlig fertig ist, bohr man das Loch der Nabe zu jener Größe, die der vorgesehenen Buchse entspricht. Das machte man früher per Hand mit einem großen Löffelbohrer. Bei Verwendung dieser Maschine wird das Rad hingelegt und der Apparat auf die Nabe aufgeschraubt. In der Bohrwelle sitzt ein beliebig zu verstellendes Messer, mit dem man sowohl zylindrische als auch konische Löcher in die Nabe bohren konnte.